[via EpicBattleAxe ]
WORD!!! Ich warte immer noch auf die Sezierung von Indiana Jones 4. Alle Teile dieser “Film”-Review findet ihr hier.
Wer den ersten Verriss noch nicht gesehen hat, der klicke unbedingt hier.

(foto von 1v0 (cc))
Wie entstehen eigentlich die rennenden Zombies?
Essentielle Fragen wie diese werden von der Internetcommunity Lost Zombies beantwortet, die eine Dokumentation über einen “Zombie-Outbrake” zusammenstellen. Jeder ist dazu aufgerufen, seinen Teil zur Dokumentation beizutragen um am Ende eine minutiöse Aufzeichnung der Ereignisse vom Ausbruch der Seuche bis Jetzt zu erhalten.

Foto von KB35 (cc)
Seine tägliche Dosis Hass konnte man sich heute Abend auf der ARD in Form einer Dokumentation namens “Heilung unerwünscht” verabreichen lassen.
Die gute Nachricht vorweg – Neurodermitis kann anscheinend (seit 20 Jahren!) äußerst vielversprechend und weitestgehend ohne Nebenwirkungen mit einer Salbe namens REGIVIDERM behandelt werden. Die schlechte Nachricht, das Rezept zur Herstellung der Salbe ist so simpel und wirtschaftlich unerträglich, dass keines der großen Pharmaunternehmen Interresse daran hat, die Salbe auf den Markt zu bringen, weil damit ihr ganzes Repertoire an gesundheitsschädigenden Quacksalben mit einem Schlag keinen Pfifferling mehr wert wäre!
Im November erscheint das Buch zur Sendung, “Heilung unerwünscht. Die Geschichte eines verhinderten Medikaments” von Klaus Martens, in dem auch die Rezeptur zur Herstellung der Salbe abgedruckt ist. Mit diesem kann man dann zum Arzt seines Vertrauens gehen und die Salbe in Auftrag geben. (Quelle)
Wer die Sendung verpasst hat, kann sie sich nochmal am 30. November 2009 um 22.00 Uhr im WDR antun.
Nach dieser Dokumentation habe ich wenig Hoffnung, was die Bekämpfung von anderen großen (Gesellschafts-) Krankheiten anbelangt – denn mal unter uns gesagt, wer kann ernsthaft ein Medikament, z.B. für die Heilung von Aids bereitstellen wollen, wo doch mittlerweile die Lebenserwartung von Aidspatienten, durch die kontinuirliche Verabreichung von Krankheits-Hemmern, fast der eines gesunden Menschen entspricht.
UPDATE: Mittlerweile will sich dann doch ein Pharmaunternehmen die weiße Weste anziehen und die Salbe auf den Markt bringen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser lukrativen längst fälligen Entscheidung!
UPDATE II: Das musste ja so kommen – am selben Tag schwadroniere ich noch über die Glaubwürdigkeit von Bildern in den Medien und dann tappe ich keine fünf Stunden später in die Falle ;). Ich hoffe mal, dass wenigstens die Salbe etwas hilft – das wäre den Betroffenen zu wünschen.
Danke an Basti für den Hinweis.
Ach – das Internet ist schon irgendwie cool :):
VIDEOGIOCO by Donato Sansone from Enrico Ascoli – Sound Design on Vimeo.
(gefunden auf geekologie)
Bei dem Spiel Lose handelt es sich um einen Old School Weltraumshooter und hat Konsequenzen auf die “reale” Welt. Mit einem Raumschiff stellt man sich Horden von Aliens, die vom oberen Bildschirmrand nach unten scrollen – dabei entspricht jedes Alien einer Datei auf dem Computer. Zerstört man also ein Alien, löscht man gleichzeitig eine Datei auf dem Computer - um zu gewinnen muss man sich also selbst zerstören. Bevor das Ganze philosophisch wird, hier ein Video:
lose/lose from zach gage on Vimeo.
Unter dem Motto »Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Spiele klaut« gingen am 5.6. etwa 400 Leute in Karlsruhe auf die Straße.
Jetzt noch ein paar geschicktere Redner und weniger dämliche polemische Transparente (siehe Minute 2:21), dann wird das was mit der neuen Bewegung. Ich denke mal, hier sollte der Spaß im Vordergrund stehen, aber, wie wir alle erfahren haben, soll der Spaß ja bald ganz vorbei sein – deswegen, weiter so!
Liebe Internets, falls es euch entgangen sein sollte, die Bundestagsanhörung zum Entwurf zur Änderung des Telemediengesetzes findet morgen, Mittwoch den 27.5., statt. Spreeblick hat ein paar informative Links zum Thema zusammengetragen.
Im Großen und Ganzen geht es bei dem Entwurf darum, Kinder schützen zu wollen, indem man den Zugang zu Internetseiten mit kinderpornografischem Inhalt sperrt und den Zugang somit erschwert. Hört sich sinnvoll an, oder? Das Problem ist nur, dass die betreffenden Seiten immer noch im Netz verbleiben und, wenn man auch nur ein bisschen Ahnung vom Internet hat, somit erreichbar sind. Ist Netzzensur also bei so einem heiklen Thema der richtige Weg, obwohl sich Experten einig sind, dass die ganze Aktion rein gar nichts bringen wird, oder geht es hier nur um das beruhigen des Gewissens und der Wählerschaft? Wahrscheinlich letzteres.
Das Kinder geschützt werden müssen steht außer Frage, aber, warum geht man wieder einmal diesen halbgaren Weg? Weil es so bequemer ist? Damit man sagen kann: “Wir haben etwas unternommen! Nächster Punkt!”? Ist es der richtige Weg, noch mehr Freiheit für etwas aufzugeben, dass nicht funktionieren wird?
Die Petition gegen den oben genannten Entwurf ist hier zu finden und kann bis zum 16.6.2009 mitgezeichnet werden.
MfG
UPDATE:
Mittlerweile ist zum Thema ein Interview mit Ursula bei Spiegel Online erschienen und bei netzpolitik.org gibt es eine bissige Interview-Analyse dazu. Eine interessante Aktion wurde vom Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur gestartet. Unter dem Motto “Löschen statt verstecken: Es funktioniert!” wurde erreicht, dass 60 kinderpornografische Internetseiten binnen 12 Stunden vom Netz genommen wurden.
UPDATE 2:
Schaut euch das Video schnell noch ein paar mal an, denn lange wird es anscheinend nicht mehr Online sein.
Du bist Terrorist from alexanderlehmann on Vimeo.
Dank an Sebastian für das Video^
